Eifelyeti

Im Fuhrtsbachtal, südlich von Höfen und Alzen im Monschauer Land, befinden sich noch eine größere Anzahl Westwallbauten. Dabei sind alle Bunker zumindest angesprengt und nicht mehr unversehrt erhalten. Die Bauten wurde in verschiedenen Bauprogrammen des Westwallbaus errichtet. So stehen hier die leichten Bauten aus dem Pionierprogramm neben den massigen Bauten des Aachen-Saarprogramms. Es sind auch MG-Schilde und Feldbefestigungen erhalten.

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Lageplan

Der Bunker 121a ist eine Doppel-MG-Kasematte aus dem Jahr 1940. Sie entspricht dem Regelbautyp 107 und war mit zwölf Mann besetzt. Es wurden 762 Kubikmeter Beton verbaut.  Der Bunker ist verschlossen und nicht begehbar.

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Bunker 121a

Blick auf den 

südlichen Kampfraum

Bunker 121a

Blick ins Innere

 

Bunker 121a

Außenansicht

Grundriss

 

Der Bunker 148 ist eine Doppel-MG-Kasematte aus dem Jahr 1940. Sie entspricht dem Regelbautyp 107. Der Bunker ist gesprengt, aber begehbar. Da viele Trümmer herumliegen und auch viel Armierungseisen herausstehen, muss man sehr vorsichtig sein. (GPS Koordinaten UTM: 32 U, Ostwert 0308079, Nordwert 5598961) 

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Bunker 148

Blick auf den 

östlichen Kampfraum

Bunker 148

Blick in den 

Beobachtungsraum

Bunker 148

Blick aus dem

östlichen Kampfraum

Grundriss

Der Bunker 201/201a ist eine Doppel-MG-Kasematte. Sie entspricht dem Regelbautyp 107. Der Bunker ist äußerlich nur angesprengt. Durch die starke Zerstörung im inneren  aber leider nicht begehbar. Von außen eine wirklich imposante Anlage. (GPS Koordinaten UTM: 32 U, Ostwert 0308553, Nordwert 5598942) 

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Bunker 201/201a

Außenansicht

Bunker 201/201a

Außenansicht

Grundriss

Der Bunker 34 ein MG-Schartenstand des Regelbautyps C-1. Der Bunker wurde im Pionierprogramm 1938 errichtet. Der Bunker ist gesprengt und liegt direkt neben dem Weg und ist begehbar. Die Decke fehlt.

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Bunker 34

Steigeisen

Bunker 34

von der Eingangsseite

Grundriss

Etwa 1100 m nordwestlich des Parkplatz Rothe Kreuz an der B258, liegt etwa versteckt im Wald der Wasserbunker, der für die Versorgung dieses Westwallabschnitts zuständig war.

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Wasserbunker bei Rothe Kreuz

Das Fuhrtsbachtal erreicht man am Besten entweder von Alzen, dann Richtung Narzissenwiesen oder vom Parkplatz Rothe Kreuz, von dort Richtung Antoniusbrücke. Der größte Teil des Gebiets ist Naturschutzgebiet. Da das ganze recht weitläufig ist, solltet ihr gut zu Fuß sein und etwas Marschverpflegung dabei haben.

Neben den hier beschriebenen Bunkern gibt es im Fuhrtsbachtal noch jede Menge weitere Spuren zu entdecken. Es waren etwa 35 Bunkeranlagen, ein paar MG-Schilde und Straßensperren vorhanden. Die meisten existieren zumindest in gesprengtem Zustand noch.

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Quelle und Copyright der Bunkergrundrisse: Der Westwall zwischen Niederrhein und Schnee-Eifel, Manfred Groß, Rheinland-Verlag,  Rheinisches Landesmuseum Bonn 1982