Eifelyeti

Auf dem Buhlert, dem Höhenzug zwischen Schmidt, Simonskall und Strauch, befinden sich noch fünf gut erhaltene Westwallbauten. Es handelt sich um die Bunker 131, 132, 135, 139/140 und einen Wasserbunker. Die Bunker auf dem Buhlert gehören zu den letzten, die während der Schlacht im Hürtgenwald von den Amerikanern genommen werden. Einheiten der 272. Volksgrenadierdivision halten die Bunker bis zum 5. Februar 1945. Reste der deutschen Einheiten schlugen sich noch durch den Wald durch und versuchten am Gerstenhof noch eine Verteidigung aufzubauen um den strategisch wichtigen Staudamm Schwammenauel zu schützen.

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Lageplan

Die Bunker 131 (GPS Koordinaten WGS84 UTM: 32 U, Ostwert 0311813, Nordwert 5614395) und 132 (GPS Koordinaten WGS84 UTM: 32 U, Ostwert 0311712, Nordwert 5614546) sind Gruppenunterstände mit angehängtem Kampfraum. Sie entsprechen dem Regelbautyp 10.

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Bunker 131

MG Scharte

Bunker 131

Hofseite mit Flankierungsanlage

Grundriss

 

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Bunker 132

Hofseite mit Flankierungsanlage

Bunker 132

Bereitschaftsraum von innen

Grundriss

Bunker 135 ist ein MG Schartenstand des Regelbautyps 23. Er ist der einzige erhaltene Kampfbunker im Abschnitt Buhlert (GPS Koordinaten WGS84 UTM: 32 U, Ostwert 0311877, Nordwert 5614370).

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Bunker 135

MG Scharte

Bunker 135

Innenansicht mit Blick zum Kampfraum

Grundriss

Der Bunker 139/140 ist ein Doppelgruppenunterstand mit Kampfraum des Regelbautyps 11. Der Bunker ist 8,80 x 16,10 m groß und war mit 27 Mann besetzt (GPS Koordinaten WGS84 UTM: 32 U, Ostwert 0311767, Nordwert 5614008).

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Bunker 139/140

Flankierungsanlage

Bunker 139/140

Innenansicht im Gruppenraum

Grundriss

Zur Versorgung der insgesamt etwa 25 Bunkerbauten mit Wasser wurde ein Wasserbunker angelegt, der heute noch intakt ist (GPS Koordinaten WGS84 UTM: 32 U, Ostwert 0312949, Nordwert 5614697). Etwa 100 m talwärts ist eine Quelleinfassung.

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Wasserbunker

Neben den erhaltenen Bunker liegt noch der gesprengte Bunker 128/129 - ein Doppelgruppenunterstand mit Kampfraum des Regelbautyps 11. Der Bunker ist 8,80 x 16,10 m groß und war mit 27 Mann besetzt. Er ist gesprengt und nur bedingt zugänglich. Die Flankierungsanlage ist durch eine imposante Stützwand gegen den Steilhang abgestützt.  (GPS Koordinaten WGS84 UTM: 32 U, Ostwert 0311647, Nordwert 5614749).

buhlert_128-129_1.jpg (133920 Byte)

buhlert_128-129_2.jpg (67328 Byte)

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Bunker 128/129

Blick in den Bunkerhof

Bunker 128/129

Notausgang in der Flankierungsanlage

Grundriss

Zu erreichen sind die Bunker am Besten, wenn man auf dem Wanderparkplatz Buhlert parkt. Etwas südwestlich davon befand sich auch das Lager des Reichsarbeitsdienstes (RAD), die für den Bau zuständig waren. Die Bunker befinden sich im Waldstück 137, drei Stück rechts des Wegs von Strauch nach Simonskall. Bunker 132 links davon.

Die Bunker sollten nur betreten werden, wenn Ihr Taschenlampen dabei habt. Die Schöpflöcher sind nicht abgedeckt - und nicht den Kopf anstoßen.

 

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Quelle und Copyright der Bunkergrundrisse: Der Westwall zwischen Niederrhein und Schnee-Eifel, Manfred Groß, Rheinland-Verlag,  Rheinisches Landesmuseum Bonn 1982